Skip to main content Scroll Top

„Sterben betrifft uns alle“ – Landtagsabgeordneter Eike Holsten unterzeichnet Charta im Hospiz Zum guten Hirten

Screenshot 2025-12-04 111429

„Niemand spricht gern über das Sterben und den Tod. Doch es betrifft uns alle.“

Mit diesen Worten brachte der Land­tags­ab­ge­ord­nete Eike Holsten bei seinem Besuch im Hospiz Zum guten Hirten auf den Punkt, worum es in der Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung im Kern geht: um einen offenen, mensch­li­chen Umgang mit dem Lebensende.

Im Rahmen seines Besuchs setzte Holsten ein deut­li­ches Zeichen und unter­zeich­nete die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen. Diese steht unter der Trä­ger­schaft der Deutschen Gesell­schaft für Pal­lia­tiv­me­di­zin, des Deutschen Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­bands sowie der Bun­des­ärz­te­kam­mer. Die fünf zentralen Hand­lungs­fel­der der Charta unter­strei­chen, wie wichtig es ist, ethische und recht­li­che Fragen klar zu benennen, Ver­sor­gungs­struk­tu­ren wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und dabei stets den Menschen mit seinen Bedürf­nis­sen in den Mit­tel­punkt zu stellen.

Holsten macht deutlich, dass ein wür­de­vol­les Sterben überall in Nie­der­sach­sen möglich sein soll. Gerade vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wandels und ver­än­der­ter sozialer Struk­tu­ren sei die Charta von großer Bedeutung. Viele Ange­hö­rige seien hoch belastet, während immer mehr ältere Menschen ohne ein trag­fä­hi­ges soziales Umfeld lebten.

„Hos­piz­ar­beit und Pal­lia­tiv­me­di­zin sind heute wichtiger denn je“, so Holsten. „Denn unab­hän­gig von den indi­vi­du­el­len Lebens­um­stän­den verdient jeder Mensch eine wür­de­volle Beglei­tung am Lebensende.“

Auch für das Hospiz Zum guten Hirten hat die gemein­same Unter­zeich­nung eine besondere Bedeutung. Johannes Stephens, Geschäfts­füh­rer des Hospizes und stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­bands Nie­der­sach­sen, betont:

„Mit der gemein­sa­men Unter­zeich­nung setzen wir ein Zeichen für Mensch­lich­keit und Nähe – dafür, dass schwerst­kranke Menschen in Rotenburg und der Region nicht allein gelassen werden.“

Jedes Jahr begleitet das Hospiz rund 120 schwerst­kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Die Unter­stüt­zung der Charta durch Bür­ge­rin­nen und Bürger sei daher ein wichtiges Signal für die Hos­piz­be­we­gung. Holsten ruft dazu auf, selbst aktiv zu werden:

„Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele Menschen aus meinem Wahlkreis mit der Charta aus­ein­an­der­set­zen und sie ebenfalls unter­zeich­nen. Jede Stimme zählt – und das geht ganz einfach online.“

➡️ Die Charta kann online unter­zeich­net werden unter:
www​.charta​-zur​-betreuung​-ster​ben​der​.de

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Der Land­tags­ab­ge­ord­nete Eike Holsten (links) unter­zeich­net die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen. An seiner Seite: Johannes Stephens, Geschäfts­füh­rer des Hospizes „Zum guten Hirten“ sowie stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­bands Nie­der­sach­sen. Gemeinsam rufen sie dazu auf, die Charta ebenfalls zu unter­stüt­zen. Foto: Hoops