Unsere Motivation

Helfen ist unsere Tradition – und unsere Motivation. Im Hospiz Zum Guten Hirten gehen wir mit schwerstkranken und sterbenden Menschen ihren letzten Weg, unterstützen und begleiten sie. Wir möchten einen Platz bieten, an dem man seinen Lebensabend in einer freundlichen, angenehmen und privaten Atmosphäre verbringen kann.

Unser Ziel

Im Hospiz Zum Guten Hirten werden Menschen betreut, die sich in ihrer letzten Lebensphase befinden. Unser Ziel ist es, ihnen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Dabei haben wir die Wünsche und Bedürfnisse des Sterbenden und der Angehörigen im Fokus. Die Hospizarbeit spiegelt unseren diakonischen Auftrag wider und wird eine wichtige Versorgungslücke in Rotenburg und Umland schließen.

Wer findet bei uns ein Zuhause?

Unsere Gäste haben eine fortschreitende Erkrankung mit einer zeitlich begrenzten Prognose mit etwa bis zu einem Jahr. Eine Heilung ist aus medizinischer Sicht nicht möglich. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität unserer Gäste zu fördern und mit ihnen eine gute letzte Zeit zu verbringen. Angehörige und Freunde der Gäste können auf Wunsch im Hospiz übernachten. Dafür steht ein Besucherzimmer zur Verfügung, aber eine Übernachtung direkt im Zimmer des Gastes ist auch möglich.

Bau und Eröffnung

Beim Bau haben wir die Möglichkeit, uns in der Form am bereits errichteten und im Sommer 2018 eröffneten Hospiz in Sulingen zu orientieren. Dadurch können effektiv Kosten im Bereich Planung eingespart und notwendige Optimierungen direkt umgesetzt werden. Für den Bau konnten wir denselben Architekten gewinnen, welcher ein hohes Maß an Knowhow – allein schon durch den bereits durchgeführten Bau in Sulingen – mitbringt. Die Eröffnung des Hospizes Zum Guten Hirten ist für Anfang 2021 geplant. Wir rechnen mit Baukosten in Höhe von ca. 3 Mio. Euro sowie rund 500.000 Euro für die Ausstattung und Einrichtung des gesamtes Hospizes.

Beteiligen Sie sich
am Projekt

Sterben betrifft jeden. Bauen auch Sie ein Zuhause, indem Sie das Hospiz Zum Guten Hirten unterstützen und öffnen auch Sie die Tür zu Ihrem Herzen. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende das Hospiz zu bauen.

Bedarf

Rotenburg hat kein Hospiz. Jedes vorhandene Hospiz bedeutet eine Stunde Fahrtzeit. Unsere Befragung hat ergeben, dass Rotenburg und auch Verden samt den anliegenden Ortschaften dringend ein stationäres Hospiz brauchen. Im Hinblick auf den demographischen Wandel wird der Bedarf noch zunehmen. Das gesamte palliative/hospizliche Netzwerk sowie die Politik in Rotenburg und Verden unterstützt ideell das Vorhaben des Hospizbaus. Die Bürger wünschen sich schon sehr lange ein solches Haus.

Standort

Das Hospiz wird in Rotenburg gebaut. Mit dem Grundstück „Königskamp / Therkornsberg“ haben wir ein geeignetes Grundstück gefunden. Der Standort liegt nicht weit vom Zentrum und dennoch im Grünen. Zudem befindet es sich in unmittelbarer Nähe zum AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM, sodass lange Anfahrtswege für die zugewiesenen Gäste vermieden werden können. Auch palliative Therapien können im Krankenhaus fortgeführt werden. Neben dem eigentlichen Hospizhaus für 8 Gäste, wird es eine große Gemeinschaftsterrasse und einen großen Garten geben, in dem man sich aufhalten und frische Luft tanken kann.

Personelle Ausstattung

Sterben muss jeder – aber nicht alleine. Mit unserem hoch qualifizierten multidisziplinären Team sind wir rund um die Uhr für unsere Gäste da. Zusätzlich sorgen sich ehrenamtliche Helfer um ihr Wohlergehen. Um den verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen unserer Gäste in allen Bereichen gerecht werden zu können, gehören neben den Pflegekräften unter anderem auch der Psychosoziale Dienst, die Seelsorge und die Hauswirtschaft zum Team. Orientierungsgröße für die Personalplanung ist die bundesweit einheitliche Personalausstattung für Hospize gemäß der Rahmenvereinbarung nach §39a Abs. 1 Satz 4 SGB V über Art und Umfang sowie Sicherung der Qualität der stationären Hospizversorgung vom 13.03.2998 i.d.F. vom 31.03.2017. Das Personal wird auf Grundlage einer 38,5-Stunden-Woche mit einer 5-Tage Woche gemäß dem Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) eingestellt. Eine Pflegekraft muss jederzeit anwesend sein, weshalb im 3-Schicht-Modell (Früh-/Spät/Nachtdienst) gearbeitet wird.

Raumplanung

Das Hospiz zum Guten Hirten wird 8 Gästezimmer bereithalten. Zudem stehen zwei Besucherzimmer zur Verfügung. Für die baulichen Gegebenheiten gelten die bundesweit einheitlichen Orientierungsgrößen und man geht pro Platz von insgesamt 30qm aus. Die Zimmer sind jeweils Einzelzimmer mit der Möglichkeit, dass auch Besucher mit im Zimmer übernachten können. Ein Bad mit etwa 5 qm ist dem Zimmer angeschlossen, ebenfalls eine eigene Terrasse, die man durch eine große Glastür betreten kann. Großen Wert wird auf eine helle und freundliche Zimmergestaltung gelegt. Natürlich wird auf die jeweiligen Anforderungen und Wünsche des Gastes eingegangen. Jedes Zimmer erhält seinen eigenen Charme durch die selbst mitgebrachten Gegenstände der Gäste, sodass sich jeder Gast bei uns zuhause fü̈hlen kann. Neben den Gästezimmern gibt es einen großen gemütlichen Gemeinschaftsraum. Die Wohnküche mit anschließendem Wohn- und Essbereich wird einer der Mittelpunkte des Hauses darstellen, in dem immer Leben herrschen wird. Eine bedeutende Terrasse liegt direkt davor und lädt zum Verweilen ein. Mit dem Raum der Stille, den Büros, Dienstzimmern, Haushalts- und Lagerräumen kommen wir auf eine Gesamtfläche von etwa 1.000 qm als Grundfläche im Hospiz. Für die Einrichtung und Ausstattung mit Pflegehilfsmitteln werden etwa 500.000 Euro benötigt.

Finanzierung

Die wirtschaftliche Auslastung eines Hospizes ist gegeben, wenn im Jahresdurchschnitt mindestens 80 % der Betten belegt sind. Die durchschnittliche Belegung eines Hospizbettes durch einen Gast liegt bei 20 Tagen (lt. Deutscher Hospiz- und Palliativverband). Damit werden die anfallenden Kosten im Hospiz zu 95 % refinanziert; 5 % müssen selbst über Spendengelder eingeworben werden, was Spenden in Höhe von 150.000€ entsprechen würde. Der Tagessatz wird vom Hospiz jährlich mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) als Vertreter der Krankenkassen verhandelt.

Kooperationspartner

Als dritte diakonische Einrichtung Rotenburgs, wird auch das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM Rotenburg, welches sich in direkter Nachbarschaft zum Hospizstandort befindet, ein wichtiger Kooperationspartner sein. Bereits jetzt besteht ein sehr gutes palliatives Netzwerk in Rotenburg und Umgebung, in das sich das Hospiz als fehlender stationärer Teil sehr gut eingliedern wird. Aufgrund dessen wird eine Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Rotenburg (Wümme) und dem Palliativstützpunkt Rotenburg (Wümme) angestrebt. Einer der wichtigsten Ansprechpartner für die erkrankten Menschen und seine Angehörigen ist nach wie vor der niedergelassene behandelnde Arzt. Durch eine enge Zusammenarbeit von Hausärzten, Palliativmedizinern und dem Hospizpersonal können wir unseren Gästen – innerhalb unserer Rundum-Fürsorge –die bestmögliche medizinische Versorgung bieten.

Trägerschaft und Betrieb

Zum Betrieb des Hospizes gründen wir eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH). Das Hospiz wird In Kooperation des „Ev.-Luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg (Wümme) e.V.“ und der „Rotenburger Werke der Inneren Mission gGmbH“ betrieben. Mit unserem Hospiz begegnen wir dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, Praxen, Institutionen sowie vieler weiterer Beteiligten der Palliativversorgung. Dementsprechend sind die Menschen aus Rotenburg und Umgebung diesem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und zeigen sich durchaus unterstützend.

Kontakt

Johannes Stephens
Referent des Vorstands

Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg (Wümme) e.V.
Elise-Averdieck-Str. 17
27356 Rotenburg (Wümme)
Tel. +49 4261 77 – 3996
Mobil +49 152 090 408 53

johannes.stephens@diako-online.de

Spendenkonto

Diakonissen-Mutterhaus Spendenkonto
Sparkasse Rotenburg Osterholz
BIC: BRLADE21ROB
IBAN: DE 57 2415 1235 0025 1234 56
Stichwort: NEUBAU HOSPIZ und IHRE ANSCHRIFT