Skip to main content Scroll Top

5 Jahre Hospiz Zum Guten Hirten: Warum unsere Jubiläumszeitung mehr ist als ein Rückblick

mockup_jubiläumszeitung

Fünf Jahre Hospiz Zum Guten Hirten sind ein guter Anlass, um zurück­zu­bli­cken. Doch als wir mit der Planung unserer Jubi­lä­ums­zei­tung begonnen haben, wurde schnell klar: Wir möchten nicht einfach nur erzählen, was in den ver­gan­ge­nen Jahren passiert ist. Wir wollten sichtbar machen, was hinter unserer Arbeit steht.

Denn Hos­piz­ar­beit entsteht nicht allein im Hospiz. Sie entsteht durch Menschen. Durch Ange­hö­rige, Ehren­amt­li­che, Mit­ar­bei­tende, Unter­neh­men, Vereine und Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men und dazu beitragen, dass Beglei­tung am Lebens­ende in unserer Region möglich wird. Genau davon erzählt unsere Jubi­lä­ums­zei­tung. Sie ist nicht nur ein Rückblick auf fünf Jahre Hospiz Zum Guten Hirten, sondern auch ein Blick auf das Netzwerk, das diese Arbeit Tag für Tag mitträgt.

488 Gäste, unzählige Lebensgeschichten

Seit der Eröffnung des Hospiz Zum Guten Hirten im Juni 2021 durften wir 488 Gäste auf ihrem letzten Lebensweg begleiten. Hinter dieser Zahl stehen Menschen mit ganz unter­schied­li­chen Lebens­ge­schich­ten, Familien, Erin­ne­run­gen, Hoff­nun­gen und Wünschen. Manche Gäste ver­brach­ten nur wenige Tage bei uns, andere mehrere Wochen oder Monate. Was sie verbindet, ist der Wunsch nach einer Beglei­tung, die nicht nur die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung im Blick hat, sondern den Menschen als Ganzes.

Insgesamt wurden in den ver­gan­ge­nen fünf Jahren mehr als 43.800 Stunden Beglei­tung geleistet. Zeit, die Ange­hö­ri­gen oft entlastet. Zeit für Gespräche. Zeit zum Zuhören. Zeit, um einfach da zu sein. Gerade diese Zeit ist es, die Hos­piz­ar­beit so besonders macht und die sich kaum in Zahlen aus­drü­cken lässt.

Hos­piz­ar­beit in Rotenburg lebt von Menschen aus der Region

Wer die Jubi­lä­ums­zei­tung durch­blät­tert, erkennt schnell einen roten Faden: Hos­piz­ar­beit ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Immer wieder begegnen uns Menschen und Orga­ni­sa­tio­nen, die unsere Arbeit unter­stüt­zen. Unter­neh­men über­neh­men gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung, Vereine sammeln Spenden, Ehren­amt­li­che schenken ihre Zeit und viele Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer tragen dazu bei, dass zusätz­li­che Angebote überhaupt möglich werden.

Dabei geht es nicht nur um finan­zi­elle Hilfe. Oft sind es gemein­same Aktionen, besondere Ver­an­stal­tun­gen oder kreative Ideen, die das Leben unserer Gäste und ihrer Zuge­hö­ri­gen berei­chern. Die Jubi­lä­ums­zei­tung zeigt zahl­rei­che Beispiele dafür, wie Enga­ge­ment aus der Region direkt bei den Menschen ankommt, die wir begleiten dürfen.

mockup_jubiläumszeitung

Unter­stüt­zung für das Hospiz Zum Guten Hirten bleibt wichtig

Ein weiterer Schwer­punkt unserer Jubi­lä­ums­zei­tung ist die Frage, wie Hos­piz­ar­beit lang­fris­tig gesichert werden kann. Viele Menschen wissen nicht, dass sta­tio­näre Hospize trotz der Finan­zie­rung durch Kranken- und Pfle­ge­kas­sen weiterhin auf Spenden ange­wie­sen sind.

Jahr für Jahr müssen erheb­li­che Mittel auf­ge­bracht werden, um Angebote zu ermög­li­chen, die für unsere Gäste und ihre Zuge­hö­ri­gen von großer Bedeutung sind. Dazu gehören zusätz­li­che Beglei­tung, besondere Projekte, die Gestal­tung des Umfeldes oder Angebote, die das Leben im Hospiz lebens­wer­ter machen.

Deshalb ist jede Unter­stüt­zung wichtig. Ob durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, durch eine Spende oder durch die Wei­ter­gabe unserer Arbeit in der Region – jede Form der Unter­stüt­zung hilft dabei, Menschen am Lebens­ende würdevoll begleiten zu können.

Unsere Jubi­lä­ums­zei­tung als Zeichen regio­na­ler Verbundenheit

Die ver­gan­ge­nen fünf Jahre haben gezeigt, dass das Hospiz Zum Guten Hirten fest in Rotenburg und der Region verankert ist. Die Jubi­lä­ums­zei­tung erzählt genau diese Geschichte. Sie berichtet nicht nur über das Hospiz selbst, sondern über die vielen Menschen, Unter­neh­men und Initia­ti­ven, die diese Arbeit möglich machen.

Sie ist deshalb weit mehr als ein Rückblick auf fünf Jahre Hos­piz­ar­beit. Sie ist ein Dan­ke­schön an alle, die diesen Weg bisher mit uns gegangen sind. Und sie zeigt, was entstehen kann, wenn Menschen Ver­ant­wor­tung über­neh­men und sich für andere einsetzen.

Denn hinter jeder Stunde Beglei­tung, hinter jedem erfüllten Wunsch und hinter jedem Moment des Daseins stehen Menschen, die sagen: Diese Arbeit ist wichtig. Und genau diesen Menschen ist unsere Jubi­lä­ums­zei­tung gewidmet.

Infor­ma­tio­nen zu den ver­schie­de­nen Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten finden Sie auf unserer Spendenseite.

Spenden ist für uns eine Herzenssache.

Jede Spende hilft dabei, Menschen und ihre Zuge­hö­ri­gen weiterhin in einer Atmo­sphäre zu begleiten, die von Zeit, Auf­merk­sam­keit und indi­vi­du­el­ler Zuwendung geprägt ist.

Infor­ma­tio­nen zu den ver­schie­de­nen Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten finden Sie auf unserer Spendenseite.

Online spenden

auch über Paypal

Was bleibt

Als die letzten Gäste das Hospiz am Sonn­tag­nach­mit­tag verließen, blieb vor allem ein Eindruck: Fünf Jahre nach der Eröffnung ist das Hospiz Zum Guten Hirten in Rotenburg ange­kom­men. Nicht nur als Ein­rich­tung. Sondern als Ort, der für viele Menschen mit per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen verbunden ist. Das Jubiläum hat gezeigt, wie viele Menschen diese Arbeit mittragen, unter­stüt­zen und wert­schät­zen. Und genau darin liegt viel­leicht die wich­tigste Erkennt­nis dieser fünf Jahre: Ein Hospiz entsteht nicht allein durch ein Gebäude. Es entsteht durch die Menschen, die ihm Leben geben.

📌 Folge uns auch auf Instagram für mehr Einblicke in unseren Hospizalltag.

Verwandte Beiträge